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Elaqua | Kleinwasserkraftwerk Stroppel Neukonzessionierung Bauprojekt, 1828-2
14.09.2010 | Die Elaqua AG hat mit der Realisierung der Auflagen zur Verbesserung der Umwelteinflüsse beim Wasserkraftwerk Stroppel begonnen.

Das Kleinwasserkraftwerk Stroppel an der Mündung der Limmat in die Aare geht bis auf das 19. Jahrhundert zurück. Mit Inkraftsetzung per 1. Juli 2009 wurde vom Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt eine 40 Jahre währende Neukonzession erteilt.

Mit der Neukonzessionierung sind Auflagen zur Verbesserung der Umwelteinflüsse verlangt, welche bis Mitte des Jahres 2011 realisiert sein müssen. Gleichzeitig werden zusätzliche Massnahmen am Kraftwerk, welche für einen sicheren Betrieb, den Bestand der Anlagen oder die Erhöhung der Energieproduktion nötig sind, ausgeführt. Das Bauprojekt umfasst die folgenden sieben Massnahmen:

  • M1 Restwasserabgabe. Die Restwasserabgabe erfolgt am oberen Ende des Wehres über eine neue Öffnung in der Spundwand.
  • M3 Erhöhung Kanalmauer. Durch Erhöhung der 300 m langen Kanalmauer wird die Staukote gemäss Konzession um 20 cm angehoben.
  • M5 Ersatz Spülschütze. Ersatz der vorhandenen Spülschütze durch eine Betonmauer im Rahmen der Erhöhung der Kanalmauer.
  • M6 Hochwasserschutz. Schutz der Gebäude entlang des Oberwasserkanals vor direkter Anströmung bei Hochwasser mit einer Leitmauer.
  • M8 Strömungsberuhigung. Verbesserung der Fischdurchgängigkeit mit Schaffung von strömungsberuhigten Zonen im Oberwasserkanal.
  • M11 Fischaufstiegshilfe. Neues Umgehungsgewässer zwischen Unter- und Oberwasserkanal.
  • M13 Ausbaggerung Unterwasserkanal / Sanierung Uferschutz. Ausbaggerung der Auflandungen im Unterwasserkanal zur Erhöhung der Energieproduktion. Gleichzeitig Sanierung des einsturzgefährdeten Uferschutzes.

Das Bauprojekt wird von folgenden Parteien realisiert:
BauunternehmungARGEBirchmeier AG, Döttingen
Meier + Jäggi AG, Zofingen
BauherrElaqua AG, Glattbrugg