Elaqua AG | Erneuerung Kraftwerk Kollbrunn: Zweite Maschine in Betrieb genommen

13.04.2010 | Die Elaqua AG nahm Anfang April die zweite Maschine im Kleinwasserkraftwerk Kollbrunn erfolgreich in Betrieb. Das Werk an der Töss wird bis 2011 umfassend erneuert.
Bild: Kollbrunn aussen
Das Kraftwerk Kollbrunn im Kanton Zürich ist seit 1942 ununterbrochen in Betrieb. Seit Frühling 2009 wird es gründlich erneuert. Die Massnahmen betreffen die elektromechanischen Anlagen und die Wasserfassung. Die Investitionssumme beläuft sich auf 2,6 Mio. CHF.
«Am 18. Dezember 2009 wurde die erste der beiden revidierten Maschinengruppen in Betrieb genommen», erklärt Adrian Bretscher, Geschäftsführer Elaqua und Projektleiter. Anfang April folgte nun die zweite. Die erste Maschine leistet 150 kW, die zweite 210 kW, die Fallhöhe beträgt 7,5 m. «Die Inbetriebnahme der beiden Maschinen verlief reibungslos», führt Adrian Bretscher weiter aus. «Und wir konnten den Zeitplan praktisch auf den Tag genau einhalten.»
Die Erneuerungsmassnahmen verlängern die Lebensdauer des Kraftwerks Kollbrunn um eine weitere Betriebsperiode von 40 Jahren. Die Stromproduktion (KEV-berechtigt) kann von 1 auf 1,5 GWh/Jahr gesteigert werden. Gleichzeitig wird das Wehr saniert, die Hochwasser- und Anlagensicherheit erhöht, die Anlage weitgehend automatisiert und die Betriebskosten reduziert.
Bild: Inbetriebnahmeteam
von l.n.r.: K. Lutz, Lieferant Rechenanlagen (K. Lutz & Co.), P. Morf, Projektmitarbeiter Steuerung, Übernahme der Anlage in den Betrieb (Elaqua), L. Leiner, Steuerung (Troyer GmbH), P. Telleschi, Planer (IM Maggia), H. Kolb, Projektmitarbeiter Umsetzung (Elaqua), D. B arigger (Troyer GmbH), A. Bretscher, Projektleiter (Elaqua), J. Wild (Troyer GmbH), M. Trüssel, Lieferant Steuerung (Kobel)